MxSQL und PhpMyAdmin
Ich bin nun kein erfahrener Anwender von MySQL, deshalb fällt mir
einiges schwer, was den meisten von Euch leicht fällt.
Ich habe nun MySQL weider installiert, und auch die PHP-Erweiterung,
Apache ist auch neu gestartet.
Wenn ich nun PhpMyAdmin starte, bekomme ich folgende Fehlermeldung:
Willkommen bei phpMyAdmin 2.10.0.2
Eine mögliche Ursache wäre, dass sie noch keine Konfigurationsdatei
angelegt haben. Verwenden Sie in diesem Fall doch das Setup-Skript, um
eine solche zu erstellen.
Fehler
MySQL meldet: Dokumentation
#1045 - Access denied for user 'root' [at] 'localhost' (using password: NO)
Ich habe MySQL so konfiguriert, dass ich kein root-Passwort brauche. Was
kann ich tun?
Die Konfigurationsdatei habe ich angelegt (wie vorgeschlagen).
Danke für Tipps
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Am 13.05.2007 22:46 schrieb Werner Partner:
> Ich bin nun kein erfahrener Anwender von MySQL, deshalb fällt mir
> einiges schwer, was den meisten von Euch leicht fällt.
>
> Ich habe nun MySQL weider installiert, und auch die PHP-Erweiterung,
> Apache ist auch neu gestartet.
>
> Wenn ich nun PhpMyAdmin starte, bekomme ich folgende Fehlermeldung:
>
>
>
> Willkommen bei phpMyAdmin 2.10.0.2
>
> Eine mögliche Ursache wäre, dass sie noch keine Konfigurationsdatei
> angelegt haben. Verwenden Sie in diesem Fall doch das Setup-Skript, um
> eine solche zu erstellen.
> Fehler
>
> MySQL meldet: Dokumentation
> #1045 - Access denied for user 'root' [at] 'localhost' (using password: NO)
>
> Ich habe MySQL so konfiguriert, dass ich kein root-Passwort brauche. Was
> kann ich tun?
>
PHPMyAdmin ist hier aus guten Gründen off-topic (Du könntest in diesem
Zusammenhang nach "Mantra" in dieser Gruppe suchen).
Deshalb ist einzig interessant, ob Du Dich als root mit dem
Kommandozeilenwerkzeug "mysql" mit Deiner Datenbank verbinden könntest:
mysql -u root <datenbank>
Wenn das nicht geht, dann solltest Du Dir die Mühe machen, Dein
Vorgehen *genau* zu beschreiben ("Ich habe MySQL so konfiguriert,
dass..." ist keine genaue Beschreibung!).
Schließlich: Datenbankzugänge ohne Passwort sind Eine Schlechte Idee
(tm) - ganz besonders gilt das natürlich für root.
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Christian Kirsch schrieb:
> PHPMyAdmin ist hier aus guten Gründen off-topic (Du könntest in diesem
> Zusammenhang nach "Mantra" in dieser Gruppe suchen).
Wird hier immer wieder gern behauptet (Mantra), aber wirklich gute
Gründe habe ich hier bislang noch nicht genannt bekommen.
Gruß. Claus
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Am 14.05.2007 09:05 schrieb Claus Reibenstein:
> Christian Kirsch schrieb:
>
>> PHPMyAdmin ist hier aus guten Gründen off-topic (Du könntest in diesem
>> Zusammenhang nach "Mantra" in dieser Gruppe suchen).
>
> Wird hier immer wieder gern behauptet (Mantra), aber wirklich gute
> Gründe habe ich hier bislang noch nicht genannt bekommen.
>
Die guten Gründe sind schnell genannt:
- Es handelt sich um ein Programm von Dritten, um nichts, was im
Lieferumfang von MySQL enthalten wäre.
- Das Ding macht immer wieder Schwierigkeiten (und daher stammt das
"Mantra") - ein Großteil der diesbezüglichen Fragen hier resultiert
daraus, dass das Programm sich nicht so verhält, wie die Anwender es
erwarten. Das hättest Du übrigens auch erfahren können, wenn Du Dir
die genannten Mantra-Stellen im Zusammenhang angesehen hättest.
- Dazu kommt, dass mindestens 80% seiner Nutzer keine Ahnung davon
haben, *was* sie eigentlich tun (oder was das Programm tut). Wie viele
GUIs verschleiert es die tatsächlichen Vorgänge und erweckt den
Eindruck, bestimmte Dinge zu tun. Was es von anderen GUIs
unterscheidet: es tut offenbar häufig etwas anderes, als es vorgibt
oder weniger, als es tun sollte.
Im konkreten Fall ist es m.E. völlig irrelevant, ob man root mit
PHPMyAdmin eine Verbindung zu MySQL herstellen kann, solange man nicht
weiß, ob das per mysql-Kommandozeilenclient funktioniert. Den üblichen
Rant über das Lesen von Handbüchern spare ich mir jetzt mal - auch das
verhindern "Tools" wie PHPMyAdmin m.E. recht erfolgreich. "Geht ja
alles per Klick, außerdem habe ich keine Zeit für RTFM."
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Christian Kirsch schrieb:
> Am 13.05.2007 22:46 schrieb Werner Partner:
>> Ich bin nun kein erfahrener Anwender von MySQL, deshalb fällt mir
>> einiges schwer, was den meisten von Euch leicht fällt.
>>
>> Ich habe nun MySQL weider installiert, und auch die PHP-Erweiterung,
>> Apache ist auch neu gestartet.
>>
>> Wenn ich nun PhpMyAdmin starte, bekomme ich folgende Fehlermeldung:
>>
>>
>>
>> Willkommen bei phpMyAdmin 2.10.0.2
>>
>> Eine mögliche Ursache wäre, dass sie noch keine Konfigurationsdatei
>> angelegt haben. Verwenden Sie in diesem Fall doch das Setup-Skript, um
>> eine solche zu erstellen.
>> Fehler
>>
>> MySQL meldet: Dokumentation
>> #1045 - Access denied for user 'root' [at] 'localhost' (using password: NO)
>>
>> Ich habe MySQL so konfiguriert, dass ich kein root-Passwort brauche. Was
>> kann ich tun?
>>
>
> PHPMyAdmin ist hier aus guten Gründen off-topic (Du könntest in diesem
> Zusammenhang nach "Mantra" in dieser Gruppe suchen).
>
> Deshalb ist einzig interessant, ob Du Dich als root mit dem
> Kommandozeilenwerkzeug "mysql" mit Deiner Datenbank verbinden könntest:
>
> mysql -u root <datenbank>
>
> Wenn das nicht geht, dann solltest Du Dir die Mühe machen, Dein
> Vorgehen *genau* zu beschreiben ("Ich habe MySQL so konfiguriert,
> dass..." ist keine genaue Beschreibung!).
>
> Schließlich: Datenbankzugänge ohne Passwort sind Eine Schlechte Idee
> (tm) - ganz besonders gilt das natürlich für root.
Das ist richtig. Allerdings handelt es sich bei meiner Datenbank um eine
reine "Übungsanwendung", so dass also auch gerne Verfassungschutz,
Scientologie oder sonst noch irgendwelche schlimmen Finger darauf
zugreifen dürfen.
Wohin kann ich mich denn wenden mit meinem Problem, sind hier nur
Puristen? ;-)
Im Netz gibt es haufenweise PhpMyAdmin-Foren, ich habe keine Ahnung, wo
ich wirklich gut beraten werde.
Grüße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Andreas
--
Andreas Kretschmer
Linux - weil ich es mir wert bin!
GnuPG-ID 0x3FFF606C http://wwwkeys.de.pgp.net
Deutsche PostgreSQL User Group: http://pgug.de
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Am 14.05.2007 09:54 schrieb Werner Partner:
> Christian Kirsch schrieb:
>> Schließlich: Datenbankzugänge ohne Passwort sind Eine Schlechte Idee
>> (tm) - ganz besonders gilt das natürlich für root.
>
> Das ist richtig. Allerdings handelt es sich bei meiner Datenbank um eine
> reine "Übungsanwendung", so dass also auch gerne Verfassungschutz,
> Scientologie oder sonst noch irgendwelche schlimmen Finger darauf
> zugreifen dürfen.
>
Es wäre schön, wenn Du Dich beim Zitieren auf das Wesentliche
beschränken könntest.
> Wohin kann ich mich denn wenden mit meinem Problem, sind hier nur
> Puristen? ;-)
>
Keine Ahnung - aber warum beantwortest Du nicht erstmal meine Frage,
ob Du Dich auf der Kommandozeile mit Deiner Datenbank verbinden
kannst? Wenn das nicht geht, dann hast Du ein grundlegendes Problem,
das Du unabhängig von PHPMyAdmin klären musst.
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Andreas Kretschmer schrieb:
> begin Werner Partner schrieb:
>>> Schließlich: Datenbankzugänge ohne Passwort sind Eine Schlechte Idee
>>> (tm) - ganz besonders gilt das natürlich für root.
>
> Lern quoten. Es tut nicht not, alles komplett zu quoten.
>
Ich weiß, ich hab's aber absichtlich nochmal stehen gelassen.
Grüße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Christian Kirsch schrieb:
> Am 14.05.2007 09:54 schrieb Werner Partner:
>> Christian Kirsch schrieb:
>
>>
>
> Keine Ahnung - aber warum beantwortest Du nicht erstmal meine Frage,
> ob Du Dich auf der Kommandozeile mit Deiner Datenbank verbinden
> kannst? Wenn das nicht geht, dann hast Du ein grundlegendes Problem,
> das Du unabhängig von PHPMyAdmin klären musst.
>
Ich versuchs mal
Grüße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Christian Kirsch schrieb:
> Am 14.05.2007 09:05 schrieb Claus Reibenstein:
>
>> Christian Kirsch schrieb:
>>
>>> PHPMyAdmin ist hier aus guten Gründen off-topic
>>
>> Wird hier immer wieder gern behauptet (Mantra), aber wirklich gute
>> Gründe habe ich hier bislang noch nicht genannt bekommen.
>
> Die guten Gründe sind schnell genannt:
>
> - Es handelt sich um ein Programm von Dritten, um nichts, was im
> Lieferumfang von MySQL enthalten wäre.
Auf meinem Windows-System tummeln sich etliche Programme und
Progrämmchen, die auch alle von Dritten sind und nicht zum Lieferumfang
von Windows gehören. Sind die jetzt alle per se schlecht oder was?
Dass ein Programm von Dritten stammt, sagt exakt gar nichts über seine
Qualität aus. Außerdem liegt das Programm sogar im Quelltext vor, kann
also von jedermann an seine ganz persönlichen Wünsche angepasst werden,
und jeder, der einen Bug findet, ist aufgerufen, ihn zu melden oder -
falls er genug von der Materie versteht - gleich zu korrigieren.
> - Das Ding macht immer wieder Schwierigkeiten
Stimmt. Es hat ein paar Bugs. Allerdings ist keiner dieser Bugs so
gravierend, dass man das Programm deshalb gleich komplett ablehnen
müsste. Da kenne ich weitaus schlimmere Programme von namhaften Herstellern.
Diese Bugs sind mir weitgehend bekannt, und bis jetzt komme ich damit
sehr gut klar. Besser jedenfalls als mit den mitgelieferten Tools wie
z.B. diesem mysql-administrator, den ich nur noch für manuelle Backups
und Restores benutze.
> - Dazu kommt, dass mindestens 80% seiner Nutzer keine Ahnung davon
> haben, *was* sie eigentlich tun
Auch das ist kein Kriterium. Wer nicht weiß, was er tut, kann mit so
ziemlich _jedem_ Programm Schaden anrichten. Dazu reichen schon simple
Systemkommandos wie DEL (Windows) oder rm (Unix/Linux).
> Im konkreten Fall ist es m.E. völlig irrelevant, ob man root mit
> PHPMyAdmin eine Verbindung zu MySQL herstellen kann, solange man nicht
> weiß, ob das per mysql-Kommandozeilenclient funktioniert. Den üblichen
> Rant über das Lesen von Handbüchern spare ich mir jetzt mal - auch das
> verhindern "Tools" wie PHPMyAdmin m.E. recht erfolgreich. "Geht ja
> alles per Klick, außerdem habe ich keine Zeit für RTFM."
Auch das ist eher ein Problem der User, aber nicht der Software.
Sorry, aber auch Deine "guten Gründe" können mich nicht überzeugen.
Gruß. Claus
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Am 14.05.2007 12:03 schrieb Claus Reibenstein:
> Christian Kirsch schrieb:
>
>> Am 14.05.2007 09:05 schrieb Claus Reibenstein:
>>
>>> Christian Kirsch schrieb:
>>>
>>>> PHPMyAdmin ist hier aus guten Gründen off-topic
>>> Wird hier immer wieder gern behauptet (Mantra), aber wirklich gute
>>> Gründe habe ich hier bislang noch nicht genannt bekommen.
>> Die guten Gründe sind schnell genannt:
>>
>> - Es handelt sich um ein Programm von Dritten, um nichts, was im
>> Lieferumfang von MySQL enthalten wäre.
>
> Auf meinem Windows-System tummeln sich etliche Programme und
> Progrämmchen, die auch alle von Dritten sind und nicht zum Lieferumfang
> von Windows gehören. Sind die jetzt alle per se schlecht oder was?
>
Wo steht in meinem Posting was von "schlecht"? Aber warum sollten
Programme von (bspw.) Adobe in einer Windows-Gruppe on-topic sein? Sie
gehören m.E. in eine Adobe- oder besser noch eine spezifische Gruppe
für dieses Programm.
> Dass ein Programm von Dritten stammt, sagt exakt gar nichts über seine
> Qualität aus. Außerdem liegt das Programm sogar im Quelltext vor, kann
> also von jedermann an seine ganz persönlichen Wünsche angepasst werden,
> und jeder, der einen Bug findet, ist aufgerufen, ihn zu melden oder -
> falls er genug von der Materie versteht - gleich zu korrigieren.
>
Ist ja gut. Ich sagte ja auch an dieser Stelle nichts über seine
Qualität. Ich sagte was über "on-topic in einer MySQL-Gruppe".
>> - Das Ding macht immer wieder Schwierigkeiten
>
> Stimmt. Es hat ein paar Bugs. Allerdings ist keiner dieser Bugs so
> gravierend, dass man das Programm deshalb gleich komplett ablehnen
> müsste. Da kenne ich weitaus schlimmere Programme von namhaften Herstellern.
>
Auch das ist hier nicht on-topic.
>
> Sorry, aber auch Deine "guten Gründe" können mich nicht überzeugen.
>
Macht nichts - denn auch das ist hier nicht on-topic.
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Christian Kirsch schrieb:
> Am 14.05.2007 12:03 schrieb Claus Reibenstein:
>
>> [Plädoyer für PHPMyAdmin]
>
> Ist ja gut. Ich sagte ja auch an dieser Stelle nichts über seine
> Qualität. Ich sagte was über "on-topic in einer MySQL-Gruppe".
Dann habe ich Dich falsch verstanden. Sorry.
Gruß. Claus
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Hi Claus
Claus Reibenstein wrote:
> Christian Kirsch schrieb:
>> Am 14.05.2007 09:05 schrieb Claus Reibenstein:
>>> Christian Kirsch schrieb:
>>>> PHPMyAdmin ist hier aus guten Gründen off-topic
>>> Wird hier immer wieder gern behauptet (Mantra), aber wirklich gute
>>> Gründe habe ich hier bislang noch nicht genannt bekommen.
>> Die guten Gründe sind schnell genannt:
>> - Es handelt sich um ein Programm von Dritten, um nichts, was im
>> Lieferumfang von MySQL enthalten wäre.
> Auf meinem Windows-System tummeln sich etliche Programme und
> Progrämmchen, die auch alle von Dritten sind und nicht zum Lieferumfang
> von Windows gehören. Sind die jetzt alle per se schlecht oder was?
Es geht nicht um schlecht oder gut, sondern um OnTopic oder OffTopic.
Microschrott gibt dir auch keine Antwort auf Probleme, die du mit deinen
Sharewares hast.
>> - Das Ding macht immer wieder Schwierigkeiten
> Stimmt. Es hat ein paar Bugs. Allerdings ist keiner dieser Bugs so
> gravierend, dass man das Programm deshalb gleich komplett ablehnen
> müsste. Da kenne ich weitaus schlimmere Programme von namhaften Herstellern.
Macht hier auch niemand. Aber wer auf phpMyAdmin verzichten kann, dem
empfehle auch ich dies - aus obigen Gründen.
> Diese Bugs sind mir weitgehend bekannt, und bis jetzt komme ich damit
> sehr gut klar. Besser jedenfalls als mit den mitgelieferten Tools wie
> z.B. diesem mysql-administrator, den ich nur noch für manuelle Backups
> und Restores benutze.
Wer will was von GUIs wissen? mysql als Kommandointerpreter plus
mysqldump liessen mich bisher alle MySQL-Probleme lösen. Heute brauche
ich nicht mal mehr mysqladmin. Vielleicht noch n'Texteditor.
>> - Dazu kommt, dass mindestens 80% seiner Nutzer keine Ahnung davon
>> haben, *was* sie eigentlich tun
> Auch das ist kein Kriterium. Wer nicht weiß, was er tut, kann mit so
> ziemlich _jedem_ Programm Schaden anrichten. Dazu reichen schon simple
> Systemkommandos wie DEL (Windows) oder rm (Unix/Linux).
Korrekt - aber der Aufwand, Schaden anzurichten ist damit etwas grösser.
Ausserdem muss man erst darauf kommen, del oder rm zu benutzen - es wird
einem nicht angeboten.
>> Im konkreten Fall ist es m.E. völlig irrelevant, ob man root mit
>> PHPMyAdmin eine Verbindung zu MySQL herstellen kann, solange man nicht
>> weiß, ob das per mysql-Kommandozeilenclient funktioniert. Den üblichen
>> Rant über das Lesen von Handbüchern spare ich mir jetzt mal - auch das
>> verhindern "Tools" wie PHPMyAdmin m.E. recht erfolgreich. "Geht ja
>> alles per Klick, außerdem habe ich keine Zeit für RTFM."
> Auch das ist eher ein Problem der User, aber nicht der Software.
Korrekt. Aber die DAUs und die User, die phpMyAdmin verwenden,
korrelieren. Vielleicht ist es dumm, DAUs Zugang zu DB-Designs zu geben
und vielleicht wäre es besser, Experten dafür einzusetzen.
> Sorry, aber auch Deine "guten Gründe" können mich nicht überzeugen.
Mich schon. Aber wer wollte *dich* überzeugen?
Johannes
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Andreas
--
Andreas Kretschmer
Linux - weil ich es mir wert bin!
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Deutsche PostgreSQL User Group: http://pgug.de
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Christian Kirsch schrieb:
> Am 14.05.2007 09:54 schrieb Werner Partner:
>> Christian Kirsch schrieb:
>
> Keine Ahnung - aber warum beantwortest Du nicht erstmal meine Frage,
> ob Du Dich auf der Kommandozeile mit Deiner Datenbank verbinden
> kannst? Wenn das nicht geht, dann hast Du ein grundlegendes Problem,
> das Du unabhängig von PHPMyAdmin klären musst.
>
Also:
Wenn ich den Kommandointerpreter starte, dann steht da
Passwort:
Ich habe jetzt festgestellt, dass bei Installation ein Passwort angelegt
wurde, obwohl ich keines angegeben habe, bzw.: Bei der Neuinstallation
wurde das alte übernommen, obwohl ich eine Änderung auf NULL eingegeben
hatte.
OK - dann ist es gut!
Ich bekomme die Meldung "Welcome to the MySQL-Monitor ..." usw.
Es scheint alles in Ordnung zu sein.
Nun bleibt nur noch offen, warum PhpMyAdmin so komisch reagiert, denn da
geht es ja nicht um ein Passwort, sondern prinzipiell nur darum, erst
mal die Umgebung anzuzeigen.
Aber das kann hier wohl nicht geklärt werden.
Grüße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Claus Reibenstein <4spammersonly [at] web.de> wrote:
> Christian Kirsch schrieb:
>
>> PHPMyAdmin ist hier aus guten Gründen off-topic (Du könntest in diesem
>> Zusammenhang nach "Mantra" in dieser Gruppe suchen).
>
> Wird hier immer wieder gern behauptet (Mantra), aber wirklich gute
> Gründe habe ich hier bislang noch nicht genannt bekommen.
Auch die Gründe wurden hier schon diskutiert (Google hilft). Ob sie
"wirklich gut" sind, ist natürlich eine Wertung deinerseits und kann
nicht diskutiert werden.
Zu Christians Ausführungen möchte ich hinzufügen:
- als PHP-Applikation hat phpMyAdmin Einschränkungen bezüglich
Laufzeit und Speicherverbrauch, die es für Backup/Restore
praktisch unbrauchbar machen
XL
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Am 14.05.2007 12:54 schrieb Werner Partner:
> Christian Kirsch schrieb:
>> Am 14.05.2007 09:54 schrieb Werner Partner:
>>> Christian Kirsch schrieb:
>> Keine Ahnung - aber warum beantwortest Du nicht erstmal meine Frage,
>> ob Du Dich auf der Kommandozeile mit Deiner Datenbank verbinden
>> kannst? Wenn das nicht geht, dann hast Du ein grundlegendes Problem,
>> das Du unabhängig von PHPMyAdmin klären musst.
>>
> Also:
>
> Wenn ich den Kommandointerpreter starte, dann steht da
> Passwort:
>
> Ich habe jetzt festgestellt, dass bei Installation ein Passwort angelegt
> wurde, obwohl ich keines angegeben habe, bzw.: Bei der Neuinstallation
> wurde das alte übernommen, obwohl ich eine Änderung auf NULL eingegeben
> hatte.
>
Ein letzter freundlicher Hinweis in diesem Zusammenhang: Gewöhn Dir
bitte an, Fakten zu schildern, verzichte auf die Prosa. "eine Änderung
auf NULL" ist etwas, das im besten Fall Du verstehst. Niemand anders
weiß, wann und wo Du da vielleicht NULL oder 'NULL' oder wasauchimmer
eingegeben hast.
Du hast vorher nix von Neu-Installation geschrieben, Du hast nichts
davon gesagt, dass Du irgendwo ein Passwort zurückgesetzt hast und wie
Du das getan hast. Du hast eigentlich fast jede *nützliche*
Information für Dich behalten. Das macht es anderen unnötig schwer,
Dir zu helfen, reduziert deshalb deine Chancen, Hilfe zu bekommen und
wirkt kontraproduktiv.
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
On 14 Mai, 12:54, Werner Partner <kai... [at] sonoptikon.de> wrote:
> Nun bleibt nur noch offen, warum PhpMyAdmin so komisch reagiert, denn da
> geht es ja nicht um ein Passwort, sondern prinzipiell nur darum, erst
> mal die Umgebung anzuzeigen.
bei MySQL AB auf der Webseite gibt es GUI-Tools für MySQL:
http://dev.mysql.com/downloads/gui-tools/5.0.html
Gruß, Dirk
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Christian Kirsch schrieb:
> Am 14.05.2007 12:54 schrieb Werner Partner:
>
> Ein letzter freundlicher Hinweis in diesem Zusammenhang: Gewöhn Dir
> bitte an, Fakten zu schildern, verzichte auf die Prosa. "eine Änderung
> auf NULL" ist etwas, das im besten Fall Du verstehst. Niemand anders
> weiß, wann und wo Du da vielleicht NULL oder 'NULL' oder wasauchimmer
> eingegeben hast.
>
> Du hast vorher nix von Neu-Installation geschrieben, Du hast nichts
> davon gesagt, dass Du irgendwo ein Passwort zurückgesetzt hast und wie
> Du das getan hast. Du hast eigentlich fast jede *nützliche*
> Information für Dich behalten. Das macht es anderen unnötig schwer,
> Dir zu helfen, reduziert deshalb deine Chancen, Hilfe zu bekommen und
> wirkt kontraproduktiv.
Ich ging davon aus, dass ich bei der Neuinstalltion kein Passwort
angegeben habe. Leider hat MySQL das alte Passwort behalten, was ich
nicht wusste.
Trotzdem komme ich jetzt mit PMA nicht weiter, aber das soll hier nicht
diskutiert werden.
Grpße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Dirk Ohme schrieb:
> On 14 Mai, 12:54, Werner Partner <kai... [at] sonoptikon.de> wrote:
>> Nun bleibt nur noch offen, warum PhpMyAdmin so komisch reagiert, denn da
>> geht es ja nicht um ein Passwort, sondern prinzipiell nur darum, erst
>> mal die Umgebung anzuzeigen.
>
> bei MySQL AB auf der Webseite gibt es GUI-Tools für MySQL:
> http://dev.mysql.com/downloads/gui-tools/5.0.html
Vielen Dank für den Hinweis. ich werde mal probieren.
Grüße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Hallo,
Claus Reibenstein <4spammersonly [at] web.de> wrote:
>
> Dass ein Programm von Dritten stammt, sagt exakt gar nichts über seine
> Qualität aus. Außerdem liegt das Programm sogar im Quelltext vor, kann
> also von jedermann an seine ganz persönlichen Wünsche angepasst werden,
> und jeder, der einen Bug findet, ist aufgerufen, ihn zu melden oder -
> falls er genug von der Materie versteht - gleich zu korrigieren.
das ist grundsätzlich richtig.
Jedoch möchte ich drauf hinweisen, das speziell ein Anfänger nicht gleich
losgeht und Bugs meldet ... eher sieht er den Fehler bei sich.
Wenn sich die Ungereimtheiten dann häufen, weil die Software wie PhpMyAdmin
eigene Geschichten im Hintergrund macht, kann das schon mal zu
Verzweiflungstaten führen.
Bye
--
Andreas 'ads' Scherbaum
Failure is not an option. It comes bundled with your Microsoft product.
(Ferenc Mantfeld)
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Werner Partner schrieb:
>> bei MySQL AB auf der Webseite gibt es GUI-Tools für MySQL:
>> http://dev.mysql.com/downloads/gui-tools/5.0.html
>
> Vielen Dank für den Hinweis. ich werde mal probieren.
Freeware-GUI-Tools von Drittanbietern, die nach meiner Meinung einen
Tbesser als phpMyAdmin sind und einen Test lohnen:
Toad for MySQL
http://www.toadsoft.com/toadmysql/Overview.htm
EMS SQL Manager Lite for MySQL
http://www.sqlmanager.net/de/products/mysql/manager
Guido
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Guido Schmidt schrieb:
> Werner Partner schrieb:
>
>>> bei MySQL AB auf der Webseite gibt es GUI-Tools für MySQL:
>>> http://dev.mysql.com/downloads/gui-tools/5.0.html
>>
>> Vielen Dank für den Hinweis. ich werde mal probieren.
>
> Freeware-GUI-Tools von Drittanbietern, die nach meiner Meinung einen
> Tbesser als phpMyAdmin sind und einen Test lohnen:
>
> Toad for MySQL
> http://www.toadsoft.com/toadmysql/Overview.htm
>
> EMS SQL Manager Lite for MySQL
> http://www.sqlmanager.net/de/products/mysql/manager
Danke! Ich versuchs mal!
Ich habe mal in den 80er-Jahren mit Siemens BS2000 mit Grünbildschirmen
gearbeitet. Ich weiß nicht so recht, was daran erotisch sein soll.
ich finde, Software muss funktionieren wie ein Auto. Natürlich muss man
auch einen Führerschein haben, klar. Aber ich will nicht wissen, wie der
Motor konstruiert ist, wie Kupplung und Getriebe funktionieren und wie
der brennstoff da rein kommt. Das Auto muss sofort anspringen, und die
Bedienungselemente müssen selbsterklärend sein.
Das geht auch mit Software, wenn man es nur will. Die Software ist dazu
da, uns zu dienen, und zwar mit dem geringstmöglichen Zeitaufwand. Alles
andere ist beschöftigungstherapie.
Herzliche Grüße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Werner Partner schrieb:
> Ich habe mal in den 80er-Jahren mit Siemens BS2000 mit Grünbildschirmen
> gearbeitet. Ich weiß nicht so recht, was daran erotisch sein soll.
>
Wer hat was von "erotisch" gesagt? Wenn das Deine Erwartung an MySQL
ist, dann hast Du entweder ziemlich exotische Vorlieben oder Du wirst
bös enttäuscht werden.
> ich finde, Software muss funktionieren wie ein Auto.
*Was* für ein Auto? Ferrari? Käfer? Unimog? Flughafenbus?
Welche Software? Eine Textverarbeitung? Ein Compiler? Ein relationales
Datenbanksystem? Ein Framework?
> Natürlich muss man
> auch einen Führerschein haben, klar.
Ich halte wenig von dieser Analogie, aber seis drum: Autos
"funktionieren" auch nicht einfach so. Ich habe wirklich mal eine
Gebrauchanweisung lesen mussen, nur um die Alarmanlage ausschalten zu
können. Was mitten in einem eher wenig bevorzugten Stadtteil von Los
Angeles kein Spaß war. Um im Bild zu bleiben: Wo ist denn Dein
MySQL-PHP-Apache-Führerschein?
> Aber ich will nicht wissen, wie der
> Motor konstruiert ist, wie Kupplung und Getriebe funktionieren und wie
> der brennstoff da rein kommt. Das Auto muss sofort anspringen, und die
> Bedienungselemente müssen selbsterklärend sein.
Waurm benutzt Du denn nicht etwas, was genau dies bietet - etwa Access,
oder Filemaker, oder oder oder. Oder kauf dir doch gleich eine fertige
Anwendung. Denn MySQL ist für eine Applikation das, was für Dein Auto
der Vergaser ist (oder von mir aus die Einspritzelektronik). Es ist eben
*nichts* Fertiges im Sinne von Auto, es ist ein Hilfsmittel.
>
> Das geht auch mit Software, wenn man es nur will. Die Software ist dazu
> da, uns zu dienen, und zwar mit dem geringstmöglichen Zeitaufwand. Alles
> andere ist beschöftigungstherapie.
Es gibt nicht "die Software". Und was mir dient, weil ich mir die Mühe
mache, eine Gebrauchanweisung zu lesen, dient jemand anders eben
möglicherweise nicht, wenn er meint, er müsste nur einen Schalter
umlegen, und das Teil täte alles, was er will.
Übrigens: MySQL ist Open-Source. PHPMyAdmin auch, ebenso Apache. Wer
oder was hindert Dich also daran, diese Software genauso zu
modifizieren, dass sie *Dir* dient?
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Werner Partner schrieb:
> ich finde, Software muss funktionieren wie ein Auto.
Das gilt vielleicht für Textverarbeitung, Grafikprogramm etc, aber
sicherlich nicht für einen Datenbankserver. Das ist üblicherweise kei=
ne
Standalone-Anwendung.
> Natürlich muss man
> auch einen Führerschein haben, klar. Aber ich will nicht wissen, wie =
der
> Motor konstruiert ist, wie Kupplung und Getriebe funktionieren und wie =
> der brennstoff da rein kommt. Das Auto muss sofort anspringen, und die =
> Bedienungselemente müssen selbsterklärend sein.
Mit anderen Worten: Du wolltest ein Auto, hast Dir aufgrund lückenhafte=
r
Information aber versehentlich nur eine flexible Motorsteuerung (MySQL)
zugelegt. Mir scheint Filemaker die erste Wahl für Dich zu sein. Falls =
es kostenlos sein soll, kannst Du OpenOffice-Base versuchen.
Guido
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Guido Schmidt schrieb:
> Werner Partner schrieb:
>
>> ich finde, Software muss funktionieren wie ein Auto.
>
> Das gilt vielleicht für Textverarbeitung, Grafikprogramm etc, aber
> sicherlich nicht für einen Datenbankserver. Das ist üblicherweise keine
> Standalone-Anwendung.
Da ist natürlich was dran.
>
> Mit anderen Worten: Du wolltest ein Auto, hast Dir aufgrund lückenhafter
> Information aber versehentlich nur eine flexible Motorsteuerung (MySQL)
> zugelegt. Mir scheint Filemaker die erste Wahl für Dich zu sein. Falls
> es kostenlos sein soll, kannst Du OpenOffice-Base versuchen.
Schrecklich!
Ich habe mir das mal angeschaut, weil ich eigentlich von Windows weg
will. Aber das Frontend von OpnOffice ist grauslich.
Ich habe jahrelang mit Access gearbeitet und Anwendungen programmiert,
ich ahbe dann auch mal versucht, mit MySQL und Access-Frontend
herumzuexperimentiert, was so la la ging.
Ich suche immer noch ein plattformneutrales Frontend, das so komfortabel
zu programmieren ist wie Access, aber das scheint es nciht zu geben.
Aber da sind wir ja schon massiv OT ...
Herzliche Grüße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
On 14 Mai, 21:01, Guido Schmidt <versateln... [at] ecora.de> wrote:
> Mit anderen Worten: Du wolltest ein Auto, hast Dir aufgrund lückenhafter
> Information aber versehentlich nur eine flexible Motorsteuerung (MySQL)
> zugelegt. Mir scheint Filemaker die erste Wahl für Dich zu sein. Falls
> es kostenlos sein soll, kannst Du OpenOffice-Base versuchen.
Irgendwo fiel mal als OS "Windows" - auch der Microsoft SQL-Server
2005 Express ist ganz gut, dazu gibt es auch die entsprechende
administrative Oberfläche - alles kostenlos. Hat den Vorteil, dass
auch Aktualisierungen und Updates per "automatische Updates" ins
System laufen ... ist auch deutlich näher am SQL-Standard als
MySQL ;-)
ABER: Womöglich bindet man sich dadurch an Microsoft und ist
gezwungen, ab einem bestimmten Grad eine leistungsfähigere Version
kaufen zu müssen.
Gruß, Dirk
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Am 15.05.2007 10:34 schrieb Dirk Ohme:
> Irgendwo fiel mal als OS "Windows" - auch der Microsoft SQL-Server
> 2005 Express ist ganz gut, dazu gibt es auch die entsprechende
> administrative Oberfläche - alles kostenlos. Hat den Vorteil, dass
> auch Aktualisierungen und Updates per "automatische Updates" ins
> System laufen ... ist auch deutlich näher am SQL-Standard als
> MySQL ;-)
>
> ABER: Womöglich bindet man sich dadurch an Microsoft und ist
> gezwungen, ab einem bestimmten Grad eine leistungsfähigere Version
> kaufen zu müssen.
>
Jedenfalls legst Du Dich damit auf ein OS fest - da sind ja sogar die
Express-Versionen von DB2, Informix und Oracle flexibler. Von MySQL
und PostgreSQL ganz zu schweigen. Auch für diese gibt es übrigens
(kommerzielle) Produkte zur Administration und SQL-Codierung. "fertig"
Oberflächen allerdings habe ich dafür noch nicht gesehen, und was
Rekall anbietet, ist kaum ernstlich zu benutzen. Dasselbe gilt m.E.
für OOo - nett gemeint, aber nicht wirklich praktikabel. Das sehen die
Kollegen in de.comp.officesysteme.staroffice.misc möglicherweise anders.
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Christian Kirsch schrieb:
> Am 15.05.2007 10:34 schrieb Dirk Ohme:
>
>>
>> ABER: Womöglich bindet man sich dadurch an Microsoft und ist
>> gezwungen, ab einem bestimmten Grad eine leistungsfähigere Version
>> kaufen zu müssen.
>>
>
> Jedenfalls legst Du Dich damit auf ein OS fest - da sind ja sogar die
> Express-Versionen von DB2, Informix und Oracle flexibler. Von MySQL
> und PostgreSQL ganz zu schweigen. Auch für diese gibt es übrigens
> (kommerzielle) Produkte zur Administration und SQL-Codierung. "fertig"
> Oberflächen allerdings habe ich dafür noch nicht gesehen, und was
> Rekall anbietet, ist kaum ernstlich zu benutzen. Dasselbe gilt m.E.
> für OOo - nett gemeint, aber nicht wirklich praktikabel. Das sehen die
> Kollegen in de.comp.officesysteme.staroffice.misc möglicherweise anders.
Für mich ist das ein entscheidendes Kriterium. Bei jeder Software frage
ich mich zunächst, ob es das auch auf Linux läuft. Das war für mcih auch
das Argument für MySQL.
Grüße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
On 15 Mai, 11:07, Werner Partner <kai... [at] sonoptikon.de> wrote:
> Für mich ist das ein entscheidendes Kriterium. Bei jeder Software
> frage ich mich zunächst, ob es das auch auf Linux läuft. Das war
> für mcih auch das Argument für MySQL.
Wenn man die Schnittstellen flexibel gestaltet und Standards einhält,
sollte der Austausch von Komponenten kein Problem sein. Was heute
MySQL ist morgen Postgres, usw. Gerade bei Datenbanken und anderen,
systemnahen Diensten sollte man sich auch die Frage stellen, wie gut
sie sich ins System integrieren.
Ich glaube von Dir kam die Aussage, dass Du unter Windows arbeitest -
warum, wo es doch Linux gibt?
So richtig portabel wirst Du nur sein, wenn Du auf Java - zumindest
beim Frontend - setzt, bzw. auf Web-Technologie, was aber im Vergleich
zu C/S langsam und mit anderen Fallstricken verbunden ist.
Wie gesagt, für die Datenbank sollte es recht egal sein, was da läuft,
solange man sich an Standards hält. Und der MSSQL ist besser als sein
Ruf, stammte ja mal auch von Sybase. Ich halte ihn für DAU-
freundlicher in der Administration.
Gruß, Dirk
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Am 15.05.2007 11:28 schrieb Dirk Ohme:
> On 15 Mai, 11:07, Werner Partner <kai... [at] sonoptikon.de> wrote:
>> Für mich ist das ein entscheidendes Kriterium. Bei jeder Software
>> frage ich mich zunächst, ob es das auch auf Linux läuft. Das war
>> für mcih auch das Argument für MySQL.
>
> Wenn man die Schnittstellen flexibel gestaltet und Standards einhält,
> sollte der Austausch von Komponenten kein Problem sein. Was heute
> MySQL ist morgen Postgres, usw. Gerade bei Datenbanken und anderen,
> systemnahen Diensten sollte man sich auch die Frage stellen, wie gut
> sie sich ins System integrieren.
>
Abstrakt hast Du Recht. Aber schon sowas wie auto_increment findest Du
eben in PostgreSQL oder Oracle nicht. Dito Datentypen: Oracle kennt
weder TIME noch VARCHAR - dafür aber VARCHAR2.
> Ich glaube von Dir kam die Aussage, dass Du unter Windows arbeitest -
> warum, wo es doch Linux gibt?
>
> So richtig portabel wirst Du nur sein, wenn Du auf Java - zumindest
> beim Frontend - setzt, bzw. auf Web-Technologie, was aber im Vergleich
> zu C/S langsam und mit anderen Fallstricken verbunden ist.
Du meinst, Web (also HTML, CSS, Javascript + serverseitiges
Perl/PHP/Python o.ä.) sei langsamer als ein Java-Client?
>
> Wie gesagt, für die Datenbank sollte es recht egal sein, was da läuft,
> solange man sich an Standards hält.
*Welcher* Standard? SQL-99 zumindest kennt weder auto_increment noch
Sequences. Letztere gibt's erst in SQL:2003 - und welches RDBMS
implementiert diese Norm vollständig? Dazu kommt das Phänomen, dass
*Du* Dich natürlich an Standards hältst - aber andere nicht. Das
Folgende ist eine Meisterleistung von Oracle:
SQL> create table t_ (a varchar2(12));
> Tabelle wurde angelegt.
>
> SQL> insert into t_ values ('');
> 1 Zeile wurde erstellt.
>
> SQL> insert into t_ values ('a');
> 1 Zeile wurde erstellt.
>
> SQL> select count(*) from t_ where a is null;
> 1
Ich will damit nicht sagen, dass man an Standards vorbeiprogrammieren
soll - aber gerade bei SQL hilft Dir Standardtreue nicht viel.
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
On Tue, 15 May 2007 10:39:19 +0200, Christian Kirsch wrote:
> Jedenfalls legst Du Dich damit auf ein OS fest - da sind ja sogar die
> Express-Versionen von DB2, Informix und Oracle flexibler.
Für eine Datenbankanwendung ist doch erst mal entscheidend, dass man das
"richtige" Datenbanksystem auswählt. Darauf legt man sich fest. Das
Betriebssystem ist da erst mal vollkommen wurschd - sofern es nicht im
Vorfeld schon Vorgaben gibt, wie "Wir können nur Windows" oder "Das
Rechenzentrum untersützt nur NetBSD". (Aber auch da gibt es irgendwann
einen Punkt, bei dem die Datenbank wichtiger ist als so ein Firelfanz)
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
On 15 Mai, 12:15, Christian Kirsch <c... [at] bru6.de> wrote:
> Ich will damit nicht sagen, dass man an Standards vorbeiprogrammieren
> soll - aber gerade bei SQL hilft Dir Standardtreue nicht viel.
Und das ist also der Grund, warum man sich in die Abhängigkeit eines
Anbieters begeben soll? Sorry, aber sollte doch genügend Beispiele für
flexible Anbindungen an Datenbanken geben, die per ODBC (Windows/Unix)
oder ADO(.NET) oder Abstraktionsschicht (Perl -> DBI, PHP) schon auf
der Schnittstellenseite gewährleistet ist. Der nächste Punkt ist, dass
man versucht die Gemeinsamkeiten zu finden - dabei sollte man schon
auch trennen, was zur Installation und was zur Laufzeit passiert - ob
VARCHAR oder VARCHAR2 spielt doch zur Laufzeit weitaus weniger eine
Rolle, als bei der Installation. Mir ist sehr wohl bewusst, dass
gerade bei Datum und Uhrzeit riesige Unterschiede bestehen - da reicht
schon Access auf der einen, MSSQL auf der anderen Seite - beides kommt
aber von Microsoft!
Wenn man jedoch an dem Punkt sich bereits festlegt und "aufgibt", dann
kann aber auch nichts herauskommen, was dann nach einiger Zeit mit
vergleichsweise wenig Aufwand portiert werden kann ...
Nur mal so als Denkanstoß: Mitte der 1990er Jahre waren noch dBase und
FoxPro in aller Munde. Und heute? Wo stehen wir in 10 Jahren?
Die Denkweise sollte so sein, dass man sich nicht auf etwas einschießt
- hier in der Diskussion ging es ja um eine "Spielwiese". Auch wenn's
ein Microsoft-Produkt (jetzt) ist und ich keine Anhänger von Microsoft
bin ... aber gerade aus der Erfahrung mit Microsoft, Oracle, mSQL,
MySQL, SAPDB bin ich der Meinung, MSSQL ist nicht das Schlechteste, es
ist sogar eine ganze Spur konformer zum Standard als Oracle. Und
gerade deswegen ist es wohl besser, damit seine Erfahrungen zu
sammeln, als mit einem Produkt, das am Standard vorbei entwickelt
wurde ...
Wenn der OP also Probleme mit MySQL unter Windows hat, warum also ihm
nicht den Tipp mit MSSQL geben?
Ideal wäre doch der Fall, seine Anwendung würde hinterher auf beiden
Systemen funktionieren!
Gruß, Dirk
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Hallo Werner,
> Ich habe jahrelang mit Access gearbeitet und Anwendungen programmiert,
> ich ahbe dann auch mal versucht, mit MySQL und Access-Frontend
> herumzuexperimentiert, was so la la ging.
>
> Ich suche immer noch ein plattformneutrales Frontend, das so
> komfortabel zu programmieren ist wie Access, aber das scheint es nciht
> zu geben.
Access-Frontends neigen dazu, nicht nur Darstellungs- sondern auch
Datenflußlogik zu enthalten, was eine Portierung unnötig aufwendig macht.
Packt man alles was nicht der Darstellung dient zentral in den Server (was
mySQL allerdings nicht gerade zur ersten Wahl macht) und entrümpelt das
Frontend, sind verschiedene Plattformen leichter auch mit einfacheren
Werkzeugen zu bedienen. Vom Zuwachs an Betriebssicherheit ganz abgesehen.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Hallo Dirk,
> Und das ist also der Grund, warum man sich in die Abhängigkeit eines
> Anbieters begeben soll?
Fehlende Alternative ist sicher ein Grund - man kann ihn verdammen aber
nicht aus der Welt schaffen.
> Sorry, aber sollte doch genügend Beispiele für
> flexible Anbindungen an Datenbanken geben, die per ODBC (Windows/Unix)
> oder ADO(.NET) oder Abstraktionsschicht (Perl -> DBI, PHP) schon auf
> der Schnittstellenseite gewährleistet ist.
Diese existierenden Abstraktionsschichten enden genau dort, wo die
relevanten Unterschiede anfangen - eine Schicht außerhalb der Datenbank
die Querys umformuliert oder in Teilschritte zerhackt und daraus
Ergebnismengen portabel zusammensetzt will man nicht haben.
> Nur mal so als Denkanstoß: Mitte der 1990er Jahre waren noch dBase und
> FoxPro in aller Munde. Und heute? Wo stehen wir in 10 Jahren?
Heute heissen die Programme anders und werden immer noch gerne als
Karteikasten verwendet. Wahrscheinlich in 10 Jahren immer noch.
> Und
> gerade deswegen ist es wohl besser, damit seine Erfahrungen zu
> sammeln, als mit einem Produkt, das am Standard vorbei entwickelt
> wurde ...
Welcher Standard ist Transact SQL?
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Hi Siegfried
Siegfried Schmidt wrote:
>> Und das ist also der Grund, warum man sich in die Abhängigkeit eines
>> Anbieters begeben soll?
> Fehlende Alternative ist sicher ein Grund - man kann ihn verdammen aber
> nicht aus der Welt schaffen.
Nein, Alternativen sind zwar da, aber leider zu wenig bekannt. Für jede
Tätigkeit auf Windows-Rechnern gibt es heute entsprechende Tools bspw.
auch auf Linux. Leider kennt man sie nicht so bzw. es gibt oft so
vieles, wobei das meiste Ramsch ist, dass das Gute untergeht.
IMHO. Johannes
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Am 15.05.2007 16:27 schrieb Johannes Vogel:
> Hi Siegfried
>
> Siegfried Schmidt wrote:
>>> Und das ist also der Grund, warum man sich in die Abhängigkeit eines
>>> Anbieters begeben soll?
>> Fehlende Alternative ist sicher ein Grund - man kann ihn verdammen aber
>> nicht aus der Welt schaffen.
>
> Nein, Alternativen sind zwar da, aber leider zu wenig bekannt. Für jede
> Tätigkeit auf Windows-Rechnern gibt es heute entsprechende Tools bspw.
> auch auf Linux. Leider kennt man sie nicht so bzw. es gibt oft so
> vieles, wobei das meiste Ramsch ist, dass das Gute untergeht.
Photoshop (und jetzt sag' bitte nicht Gimp, sonst sage ich
Colormanagement :-)?
Quarkexpress (und jetzt sag' bitte nicht "LaTeX")?
Archicad?
Access?
Arbeitsplatzsoftware für qualifizierte Signaturen mit demselben
Funktionsumfang wie unter Windows?
Acrobat Distiller?
Disclaimer: Ich benutze kein Windows, sondern arbeite nur mit Linux
und Mac OS X. Aber zu behaupten, man finde für "jede Tätigkeit" auf
Windows-Rechnern ein entsprechendes Tool unter Linux - das ist Pfeifen
im Walde.
Da das aber endgültig OT ist, höre ich jetzt mal auf...
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Siegfried Schmidt schrieb im Newsbeitrag
> Welcher Standard ist Transact SQL?
Gerade reden wir noch von Queries und dann kommst Du mit Stored
Procedures ... welcher Standard ist denn PL/SQL? Oder das, was MySQL
macht? Natürlich kann man immer ein Haar in der Suppe finden ...
"etwas" Wille zum Standard oder zu einer Austauschbarkeit sollte da
sein ...
Gruß, Dirk
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Dirk Ohme schrieb:
> On 15 Mai, 11:07, Werner Partner <kai... [at] sonoptikon.de> wrote:
>> Für mich ist das ein entscheidendes Kriterium. Bei jeder Software
>> frage ich mich zunächst, ob es das auch auf Linux läuft. Das war
>> für mcih auch das Argument für MySQL.
>
> Wenn man die Schnittstellen flexibel gestaltet und Standards einhält,
> sollte der Austausch von Komponenten kein Problem sein. Was heute
> MySQL ist morgen Postgres, usw. Gerade bei Datenbanken und anderen,
> systemnahen Diensten sollte man sich auch die Frage stellen, wie gut
> sie sich ins System integrieren.
>
> Ich glaube von Dir kam die Aussage, dass Du unter Windows arbeitest -
> warum, wo es doch Linux gibt?
>
> So richtig portabel wirst Du nur sein, wenn Du auf Java - zumindest
> beim Frontend - setzt, bzw. auf Web-Technologie, was aber im Vergleich
> zu C/S langsam und mit anderen Fallstricken verbunden ist.
das ist richtig.
ich bin ein bisschen unglücklcih, weil ich eigentlich schon längst auf
Linux sein wollte, aber mich einige schreckliche Anwendungen, wie z.B.
Quicken oder Lexware reisekosten, und auch einige Access-Datenbanken
noch dran hindern. Und das ganze ist halt auch geld-, zeit- und sonstwie
kritisch.
Grüße
Werner
Re: MxSQL und PhpMyAdmin
Christian Kirsch schrieb:
> Am 15.05.2007 16:27 schrieb Johannes Vogel:
[...]
>
>
> Disclaimer: Ich benutze kein Windows, sondern arbeite nur mit Linux
> und Mac OS X. Aber zu behaupten, man finde für "jede Tätigkeit" auf
> Windows-Rechnern ein entsprechendes Tool unter Linux - das ist Pfeifen
> im Walde.
>
Ja, leider.
Aber es hat sich viel gebessert.
Grüße
Werner