Oracle tritt der Free Standards Group bei

Oracle will als Platin-Mitglied der Free Standards Group sein Engagement für
offene Standards unterstreichen.

Mit der Platin-Mitgliedschaft in der Free Standards Group will Oracle vor
allem zur Linux Standard Base beitragen. Innerhalb dieser Arbeitsgruppe
will Oracle auch seine eigenen Ansprüche einbringen, um in Zukunft
Unternehmensanwendungen unter Linux noch besser entwickeln und unterstützen
zu können.

Aus Sicht von Oracle ist die LSB eine erfolgreiche Initiative, Probleme der
Anwendungsentwicklung unter Linux zu lösen. Zudem ist Linux laut Donald
Deutsch, Vizepräsident von Oracle, eine strategische Plattform für das
Unternehmen.

Jim Zemlin, Geschäftsführer der Free Standards Group, gibt sich angesichts
des Beitritts von Oracle optimistisch. Nun seien alle großen
Softwareanbieter für Linux in der Organisation vertreten. Die LSB trage mit
dazu bei, dass Linux nicht fragmentiert. Von Oracle verspricht er sich
spürbare Unterstützung beim Erreichen der nächsten Ziele von LSB.

Die Free Standards Group ist eine in der Open-Source-Welt anerkannte
Autorität in Sachen Standardisierung. Sie besteht aus mehreren
Arbeitsgruppen, denen verschiedene Hersteller beitreten können. Die sieben
Arbeitsgruppen sind Linux Standard Base (LSB), Openl18n, LANANA,
OpenPrinting, Accessibility, DWARF und Open Cluster, in denen sich die
beteiligten Hersteller gemeinsam für offene Standards in den einzelnen
Bereichen engagieren.

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francis.debord [ Sa, 28 Oktober 2006 10:28 ] [ ID #1516484 ]
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