
Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Dieses kurze Essay erklärt, weshalb Sie keine proprietären Dateiformate, wie
z.B. Microsoft Word, Excel oder PowerPoint, verwenden sollten, um Ihre
Arbeit an Dritte weiter zu geben.
Von Jürgen Sauer
Im Arbeitsprozess
Falls Sie in einer verteilten Arbeitsgruppe arbeiten und auf die Mithilfe,
Korrekturen und Zuarbeit von anderen angewiesen sind, müssen Sie sich
zuerst auf ein allgemein gültiges Datenaustauschformat verständigen, damit
jedes Mitglied der Arbeitsgruppe Änderungen und Ergänzungen am
gemeinschaftlichem Dokument machen kann. Jeder Mitarbeiter muss die
Software besitzen, die das gewählte Format bearbeiten kann.
Wenn zum Beispiel alle Mitarbeiter Microsoft Word verwenden müssen, werden
Zwänge und eventuell Abhängigkeiten zu Microsoft Windows auferlegt, die
oftmals in anderen Betrieben nicht gewünscht sind oder gar eine Nötigung
darstellen können.
Es stellt eine klare Nötigung oder Erpressung dar, wenn ein Computernutzer
oder Betrieb gezwungen wird, unter Umständen beim Wettbewerber im Markt ein
Produkt, wie z.B. Microsoft Windows (98, ME, 2000, XP) und ein
Office-Produkt zu erwerben.
Oder möchten Sie Ihrem Wettbewerber Geld in den Rachen werfen?
Dokument-Verteilung
Das Distribuieren eines Dokumentes ist eine andere Seite derselben Sache.
Zumeist kann man beim Verteilen eines Dokumentes nicht davon ausgehen, dass
alle möglichen Empfänger eines Dokumentes dieselbe Software zum Lesen und
Verwerten ihr Eigen nennen. Sollte dies wider Erwarten doch der Fall sein,
dann ist auf Grund von Versionsdifferenzen der Software das übermittelte
Dokument unter Umständen nicht lesbar. Gerade Microsoft ist bekannt dafür,
eine Vielzahl von Änderungen des MS-Word-Dateiformates in den vergangenen
Versionen so gestaltet zu haben, dass selbst Word-Versionen die eigenen
Formate nicht mehr lesen konnten. Dies nötigte meist den Anwender zu einem
teuren Update.
Praktisch heißt dies, Sie nötigen den Empfänger Ihres Dokuments, entweder
Microsoft Word und das dazugehörige Betriebssystem zu kaufen oder kriminell
zu kopieren, um in der Lage zu sein, Ihr Dokument zu lesen.
Glücklicherweise existieren freie und offene Dateiformate, die diese
Implikationen nicht in sich tragen.
Hier ein paar Beispiele:
HTML, vom W3C-Konsortium standardisiertes Format (http://www.w3c.org/)
ASCII, reiner Text
XML, vom W3C-Konsortium standardisiertes Format (http://www.w3c.org/)
OpenOffice, ein XML-Format
PDF, von Adobe geschaffenes offenes Format zum Read-Only-Transfer von
Druckwerken
Vertrauenswürdigkeit
Aktuell bearbeitete MS-Word-Dokumente enthalten mehr als die sichtbaren
Informationen, d.h. mehr als nur Text, Formatierungen, Bilder, Zahlen oder
Formeln und Berechnungen. Es sind zudem noch Änderungen, Streichungen,
gelöschte Objekte oder gar ganze Speicherabzüge von schnellgespeicherten
Objekten vorhanden.
Es ist sicherlich nicht in Ihrem Interesse, dass Sie Daten und
Dokumentpassagen, die Sie absichtlich vor einem Versenden eines
MS-Office-Dokumentes gelöscht hatten, beim Empfänger wieder finden sollen.
Es könnten ja interne Margen-/Profitberechnungen, Ihre Preisfindungen oder
innerbetriebliche Informationen enthalten sein, vermeintlich gelöscht. Doch
da wiegen Sie sich in falscher Sicherheit.
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Word-Dokumente niemals "kleiner" werden?
Damit meine ich den Speicherplatz, den ein Word-Dokument auf der Festplatte
verwendet. Nein?
Aber bitte achten Sie doch mal darauf. Der Effekt ist erstaunlich! Die
Erklärung ist überraschend: In Word werden Textpassagen, Blöcke, Tabellen,
die Sie löschen, nicht wirklich gelöscht. Diese Objekte werden nur
als "nicht anzuzeigen" markiert und verbleiben für eine
mögliche "Entlöschung" durch "Revision" oder "Undo" im Dokument.
Es ist mit Aufwand verbunden, dieses nicht dokumentierte Verhalten von Word
zu umgehen und solche Passagen abschließend und endgültig zu entfernen.
Prominentes Beispiel hierzu:
Das Ingenieurbüro, welches die Aufgabe hatte, die Machbarkeit einer
Transrapid-Strecke in Nordrhein-Westfalen zu begutachten, bediente sich der
im Internet veröffentlichten Studie aus Bayern als Vorlage für das
Gutachten. Dort wurde dieselbe Studie ausgearbeitet. Der Vorgang ist einem
Journalisten aufgefallen, der das originale Word-Dokument der
Nordrhein-westfälischen Studie aus dem Internet erhielt und
die "Textrevision" aufrief. Alle geänderten und gelöschten Passagen kamen
wieder zum Vorschein - mit großem Schaden für die Verfasser.
Zudem können sich Makroprogramme auf der Seite des Zielrechners auch negativ
auswirken.
Daher sollte man tunlichst von der Veröffentlichung von Word-Dokumenten
Abstand nehmen, sei es noch so bequem. Verwenden Sie vielmehr: PDF, ASCII,
HTML, XML oder OpenOffice XML.
Dokument-Archive
Das Archivieren von Dokumenten ist ein anderes Problem. Nehmen wir einmal
an, Sie haben Ihre in Word verfassten Dokumente von Jahr zu Jahr
archiviert. Nach ca. 5 Jahren müssen Sie ein altes Dokument erneut anfassen
und bearbeiten oder drucken. Dafür gibt es verschiedene Lösungen:
Sie verwenden immer noch dasselbe Textprogramm "Word" in derselben Version.
Dann haben Sie kein Problem.
Ein Problem mit Word in sich entsteht, sobald Sie die Versions-Upgrades von
Microsoft mitmachen. Es kann Ihnen passieren, dass Ihr aktuelles Word die
Daten älterer Versionen nicht mehr liest. Dies ist heute für die
Word-Formate vor Word 95/Office 95 der Fall. Selbst von Microsoft ist
hierzu keine eindeutige Aussage zu erhalten.
Nebenbei bemerkt: Wenn Sie die Update-Angebote von Microsoft verwendet
haben, ist das Verwenden der Altversionen illegal - Sie werden zum
kriminellen Raubkopierer, wenn Sie die alten Versionen nach dem Update noch
nutzen.
Hätten Sie im Gegensatz zu diesem Problemkomplex Ihr Archiv in einem der
offenen Formate gepflegt, dann hätten Sie kein Problem mehr damit.
Sicherheit
Das Verwenden von proprietärer Software birgt Sicherheitsrisiken. Neben den
bisher angesprochenen Problemen der Wiederherstellbarkeit von vermeintlich
gelöschen Informationen existieren weitere Risikofaktoren.
Microsoft Word- oder Microsoft Excel-Dokumente können Makrosequenzen,
Programme in der eigenen Programmiersprache für Word oder Excel
geschriebene Anwendungen, enthalten, die unmittelbar beim Öffnen eines
Dokuments ausgeführt werden. Zwar kann ein Anwender das Ausführen solcher
Makros verbieten, doch das geht erst, nachdem das Dokument geöffnet wurde.
Dann ist es zu spät, das Öffnungsmakro von der Ausführung abzuhalten.
Dies Verhalten war die Ursache einer der größten Computerviren-Epidemie.
Sicher erinnern Sie sich an die Namen Code Red, Loveletter und Nimda.
Dieses Verhalten ist zudem die Ursache, weshalb viele Anwender keine E-Mails
mit »Microsoft«-Anhängen mehr öffnen und diese sofort durch Löschung
entsorgen.
Auch ein Virenscanner schützt nicht unbedingt vor diesem Verhalten, zumal
die Pflege und Wartung eines Virenscansystems auf einem PC in die Hände
eines erfahrenen Administrators gehört. Desweiteren können
Virenscanner-Updates nur gegen bekannte Viren schützen, ein neuer
Makrovirus oder ein garstiger Gruß eines Konkurrenten - zugestellt über
einen anonymen Webmailer - kann verheerende Auswirkungen haben.
Alternativen
Um barriere- und diskriminierungsfrei Dokumente publizieren zu können,
bieten sich einige sinnvolle Möglichkeiten an:
das OpenOffice-Dokumentformat XML, mit ZIP gepackt
XML, für diverse Software
HTML - das Webformat
OpenOffice ist für Unix, Linux, Windows, MacOS frei als Open Source
verfügbar. OpenOffice-Dokumente lassen sich manuell entpacken
(Standard-Packer ZIP), und der Inhalt lässt in einem XML-fähigen Browser
lesen und drucken.
Beim BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) kann man sich
gegen Rückporto eine CD-ROM mit OpenOffice + Linux zusenden lassen. Diese
CD kann dank der Linux-Distribution Knoppix auf einem PC OpenOffice und
Linux laufen lassen ohne den Rechner zu verändern. Der PC muss nur von CD
booten können.
Zusammenfassung
Sobald man Wert darauf legt, Dokumente und Informationen wirklich frei und
unabhängig zu publizieren, sollte man ein Format für die Publikation
wählen, das jedermann und jederfrau frei zugänglich ist. Dies kann keine
proprietäre, kostenpflichtige Softwarelösung wie Microsoft Office sein, da
man durch die Verwendung von Microsoft Office Abhängigkeiten von Microsoft
erzwingt. Ebenso kann man die wirtschaftlichen Folgen von Microsoft Office
nicht außer Acht lassen. Als kommerzielles Stück proprietärer Software ist
dieses nicht frei für die verschiedensten Plattformen verfügbar, zum
Anderen kann man nicht mit Sicherheit sagen, wie Microsoft sich in Zukunft
verhalten wird.
Steigen die Lizenzpreise?
Werden jahresabhängige Lizenz-/Mietkosten oder zeitbegrenzte Nutzungdauern
eingeführt?
Muss man der Firma Microsoft den Zutritt zum eigenen Rechner einräumen, wenn
man Microsoft-Software nutzen will? Sowohl via Internet als auch
physikalisch?
Unterwirft man sich einem Zensurdiktat, z.B. niemals etwas Negatives über
Microsoft unter Verwendung von Microsoft-Produkten zu veröffentlichen?
Stimmt man dem Zensurdiktat zu, indem man die neue Fassung des
Microsoft-Betriebsystems "Windows/Palladium" einsetzt? Das bedeutet, dass
man sich freiwillig einer Dokumentenkontrolle durch Microsoft unterwerfen
muss. Microsoft hätte das Recht und den Anspruch darauf, missliebige
Dokumente zu löschen - ohne Ihr Einverständnis (siehe auch TCPA).
Ich glaube, dass es unser Gemeinwesen nicht erlauben kann, dass obige,
bereits in von Microsoft veröffentlichten Dokumenten ausgesprochenen
Forderungen, zum gesellschaftlichen Standard werden oder gar unser
Staatswesen bestimmen. Oftmals wurden die Punkte von Pressesprechern
dementiert, doch als Inhalt der EULAs (Endbenutzer-Lizenzvereinbarungen)
traten diese Punkte zu Tage. Bemerkt haben es nur diejenigen, die sich mal
die Mühe gemacht haben, die EULAs zu lesen. Mal ehrlich - wer hat die
wirklich gelesen?
Re: Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Die Tastatur von francis.debord [at] arcor.de wurde wie folgt gedrückt:
1. Öffne Dateien in OO. MS-Dateien machen dort kein Problem. Sobald OO
nennenswert genutzt wird, gehts auch anders herum.
2. Altes Word: Erzähle mir nicht, dass Du 5 Upgrades gemacht hast.
Irgendeine Alt-Version ist auch Vollversion, und die darfst Du nutzen. Wenn
Du neben Deiner aktuellen Version einmal eine alte Version für die Migration
von Formaten öffnest, wird Dir nicht der Hals abgerissen.
3. Versteckte Informationen (alte Löschvorgänge in Word) als Ursache für
zunehmende Größe: Das ist zwar richtig, aber ein alter Hut. Gehört zum
Allgemeinwissen des homo technicus. Neues Doc öffnen, im alten Strg-A
Strg-C, im neuen Strg-V. Fertig. - Ich gebe aber zu, dass der Sachverhalt
heikel ist. Sicherheitsrelevante .DOCs versendet man besser als .PDF - oder
man pastet sie im Textformat ins E-Mail-Programm.
4. Offene Formate: Auch bei den Staroffice-Formaten gab es Brüche, auch wenn
vielleicht heute noch alle lesbar sind. .XLS, .DOC, .PPT und .MDB sind aber
weitestgehend seit ihrem ersten Auftreten noch öffenbar oder importierbar.
5. Palladium ist Geschichte. Dein Essay anscheinend auch.
--
Moin + Gruss Alexander - MVP für MS Excel - www.xxcl.de - mso2000sp3 7-2
Re: Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Alexander Wolff wrote:
> Die Tastatur von francis.debord [at] arcor.de wurde wie folgt gedrückt:
>
> 1. Öffne Dateien in OO. MS-Dateien machen dort kein Problem. Sobald OO
> nennenswert genutzt wird, gehts auch anders herum.
Import-Filter mussten programmiert werden, klar. Aber das *.doc ist kein
offener Standard.
> 2. Altes Word: Erzähle mir nicht, dass Du 5 Upgrades gemacht hast.
> Irgendeine Alt-Version ist auch Vollversion, und die darfst Du nutzen.
> Wenn Du neben Deiner aktuellen Version einmal eine alte Version für die
> Migration von Formaten öffnest, wird Dir nicht der Hals abgerissen.
Es geht nicht darum, ob ich erwischt werde oder nicht. Es geht darum, dass
man mit der MS-Software "rechtlich" kriminalisiert wird.
Wenn ich etwas tue, was gegen Microsoft´s HALSABSCHNEIDER-Verträgen
verstößt, werde ich von Microsoft diskriminiert.
Und dann fängt die Paranoia an.
Es ist schon eine Diskriminierung von Microsft, wenn ich eine Original-HP
OEM CD kaufe (Ebay) und mich dann das Windows damit belästigt, dass
ich "Opfer einer Raubkopie" bin, Obwohl der Original Datenträger vorliegt.
Lasst mal weniger "heisse Luft" ab.
> 3. Versteckte Informationen (alte Löschvorgänge in Word) als Ursache für
> zunehmende Größe: Das ist zwar richtig, aber ein alter Hut. Gehört zum
> Allgemeinwissen des homo technicus. Neues Doc öffnen, im alten Strg-A
> Strg-C, im neuen Strg-V. Fertig. - Ich gebe aber zu, dass der Sachverhalt
> heikel ist. Sicherheitsrelevante .DOCs versendet man besser als .PDF -
> oder man pastet sie im Textformat ins E-Mail-Programm.
Für Menschen, die den Wordprocessor "MS-Word" einfach nur benutzen wollen,
weil sie keine "Tech-Profis" sind, ist es eine Zumutung, solche Umwege
gehen zu müssen.
> 4. Offene Formate: Auch bei den Staroffice-Formaten gab es Brüche, auch
> wenn vielleicht heute noch alle lesbar sind. .XLS, .DOC, .PPT und .MDB
> sind aber weitestgehend seit ihrem ersten Auftreten noch öffenbar oder
> importierbar.
Wie auch immer. Mit OOo ist Schluss für Microsofts paranoide Marktpolitik.
Der Microsoft-Konzern macht aus Schülern "Potenzielle Computer-Kriminelle",
weil die nicht im Stande sind ein anständiges und sicheres Betriebssystem
zu verkaufen.
Sasser-Wurm: Das zeigt doch von welcher unglaublich schlechten Qualität das
Windows wirklich ist, wenn ein Schüler nach der Schule schnell mal den
Compiler anwirft und damit die halbe Computer-Welt lamlegt. Genauer gesagt,
die Windows-Welt lahmlegt.
Um zu verschleiern, dass Windows so schlecht ist, wie es ist und es ist
meiner Meinung nach der letzte Dreck, muss man die Schuld den anderen
zuschieben.
Man kann ja hoffen, dass in Windows-Vista alles besser wird.
Aber es wird nicht.
Es wird ein Programm integriert, was verhindern soll, dass Programme nicht
laufen dürfen, wo Microsoft er nicht erlaubt.
Also: Die gleiche SCHEISSE wie eh und je.
Man versucht das dumme Volk nur mit der nächsten Illusion das falsche Gefühl
von Sicherheit zu vermitteln.
Und wissen sie was?
Es wird wieder Funktionieren. Weil die Masse der Menschheit vollständig
verblödet ist und die paar - die das durchschauen, können sich - wie
immer - nur schwer dagegen durchsetzen.
Alles wie gehabt. Demnächst wird überall Windows Vista installiert.
Wen interessiert es, ob es funktioniert ?
MfG Francis
Re: Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Da Microsoft nun mal im großen und ganzen 80-90% aller Systeme, auf BS- und
Anwendungsebene, ausmacht, ist es nur natürlich, dass sich der Ärger bei
Pannen auf sie bezieht. Linuxer sind im Durchschnitt fitter oder besser
unterstützt.
--
Moin+Gruss Alexander - MVP für MS Excel - www.xxcl.de - mso2000sp3 --7-2
Re: Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Alexander Wolff wrote:
> Da Microsoft nun mal im großen und ganzen 80-90% aller Systeme, auf BS-
> und Anwendungsebene, ausmacht, ist es nur natürlich, dass sich der Ärger
> bei Pannen auf sie bezieht. Linuxer sind im Durchschnitt fitter oder
> besser unterstützt.
Nicht nur das!
OpenOffice ist Plattformunabhängig
Microsoft Windows, GNU/Linux ("Linux"), Sun Solaris, Mac OS X (under X11),
and FreeBSD.
Deswegen ist die Sache mit MS Office erledigt!
Viele die nicht mit Linux mitmachen wollen, werden auf MAC umsteigen.
Lustig ist nur, dass in Linux die entwicklung so schnell geht, dass immer
mehr properitäre Systeme an Linux ranrücken MÜSSEN.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mac_OS_X
In MAC OS X ist zum Beispiel, genau wie in Windows XP das CUPS
Printing-System integriert.
http://www.little-idiot.de/linuxsolutionguide/cups.htm
In Windows Vista wird auch CUPS drinn sein, da Microsoft für OpenSource
Software nichts bezahlen muss. Die Entwicklung oder Weiterentwicklung des
eigenen GDI-Systems ist zu Kostenintensiv.
Wie schon immer, schmücken sich die Schmarotzer sehr gern mit anderer Leute
Federn.
Wo Windows draufsteht .... ist auch Linux (Unix) drinn :-)
Wo Mac OS draufsteht ..... ist auch Linux (Unix) drinn :-)
MfG Francis
Re: Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Hallo Francis,
francis.debord [at] arcor.de wrote:
> Wo Windows draufsteht .... ist auch Linux (Unix) drinn :-)
> Wo Mac OS draufsteht ..... ist auch Linux (Unix) drinn :-)
Na dann hab ich ja als bekennender Windows User
überhaupt kein Problem oder? Wenn da eh Linux (Unix)
drin ist solltest du doch froh sein und dir die Argumente
gegen Windows bald aus gehen.
Und nimm mal einfach die 90% der Kunden die einfach
nur einen PC haben wollen. Die kaufen demnächst einen
bei Aldi, da ist Vista drauf so wie jetzt halt XP. Die wollen
einfach nur, dass der funktioniert, die haben überhaupt keine
Ahnung was der Unterschied zwischen Windows / Linux Mac usw.
ist, braucht die ja auch nicht zu interessieren.
Wer Fachwissen hat und dieses anwenden möchte, der trifft seine
Kaufentscheidung entsprechend.
Gruß,
Frank
Re: Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Frank Müller wrote:
> Hallo Francis,
>
>
> francis.debord [at] arcor.de wrote:
>
>> Wo Windows draufsteht .... ist auch Linux (Unix) drinn :-)
>> Wo Mac OS draufsteht ..... ist auch Linux (Unix) drinn :-)
>
> Na dann hab ich ja als bekennender Windows User
> überhaupt kein Problem oder? Wenn da eh Linux (Unix)
> drin ist solltest du doch froh sein und dir die Argumente
> gegen Windows bald aus gehen.
Wohl kaum ... man kann ja dann auch gleich noch ein Zusatzverkauf an
Menschen wie Sie machen.
Pappnasen, zum selberbasteln.
Wenn das kommt, was kommen wird, das immer mehr Open Source in Windows und
MAC verwendet wird, kann man eigentlich gleich auf Linux umsteigen, da die
Preispolitik dann eher dagegenspricht.
> Und nimm mal einfach die 90% der Kunden die einfach
> nur einen PC haben wollen. Die kaufen demnächst einen
> bei Aldi, da ist Vista drauf so wie jetzt halt XP. Die wollen
> einfach nur, dass der funktioniert, die haben überhaupt keine
> Ahnung was der Unterschied zwischen Windows / Linux Mac usw.
> ist, braucht die ja auch nicht zu interessieren.
Ja genau ... und es funktioniert eben nicht!
und Sie sind dann auch der jenige, der wie ich schon sagte, bei dem es
funktionieren wird.
> Wer Fachwissen hat und dieses anwenden möchte, der trifft seine
> Kaufentscheidung entsprechend.
Tja, ob Sie die Kaufentscheidung für andere treffen können mag ich zu
bezweifeln.
MfG Francis
Re: Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Hallo Francis,
francis.debord [at] arcor.de wrote:
>>> Wo Windows draufsteht .... ist auch Linux (Unix) drinn :-)
>>> Wo Mac OS draufsteht ..... ist auch Linux (Unix) drinn :-)
>>
>> Na dann hab ich ja als bekennender Windows User
>> überhaupt kein Problem oder? Wenn da eh Linux (Unix)
>> drin ist solltest du doch froh sein und dir die Argumente
>> gegen Windows bald aus gehen.
>
> Wohl kaum ... man kann ja dann auch gleich noch ein Zusatzverkauf an
> Menschen wie Sie machen.
Nö warum solltest du mir etwas zusätzlich verkaufen können,
wenn ich Windows schon gekauft habe?
> Pappnasen, zum selberbasteln.
Bezeichnest du mich jetzt als Pappnase?
Ok ich wohne im Rheinland, hier tragen die Leute in der "fünften Jahreszeit"
die sich hier Karneval nennt auch mal Pappnasen
> Wenn das kommt, was kommen wird, das immer mehr Open Source in
> Windows und MAC verwendet wird, kann man eigentlich gleich auf Linux
> umsteigen, da die Preispolitik dann eher dagegenspricht.
Was hat denn jetzt die Open Source Preispolitik mit dem Betriebssystem zu
tun?
Open Source sagt nichts über das Betriebssystem aus sondern nur dass
das was da angeboten wird frei verfügbar ist änderbar ist usw.
>> Und nimm mal einfach die 90% der Kunden die einfach
>> nur einen PC haben wollen. Die kaufen demnächst einen
>> bei Aldi, da ist Vista drauf so wie jetzt halt XP. Die wollen
>> einfach nur, dass der funktioniert, die haben überhaupt keine
>> Ahnung was der Unterschied zwischen Windows / Linux Mac usw.
>> ist, braucht die ja auch nicht zu interessieren.
>
> Ja genau ... und es funktioniert eben nicht!
> und Sie sind dann auch der jenige, der wie ich schon sagte, bei dem es
> funktionieren wird.
Na was denn jetzt? Funktioniert es bei den Käufern oder bei mir oder bei wem
nicht?
Drück dich doch mal etwas verständlicher aus...
>> Wer Fachwissen hat und dieses anwenden möchte, der trifft seine
>> Kaufentscheidung entsprechend.
>
> Tja, ob Sie die Kaufentscheidung für andere treffen können mag ich zu
> bezweifeln.
Das brauchst du nicht zu bezweifeln, das kann ich dir definitiv bestätigen,
dass ich keine Kaufentscheidungen für andere Leute treffen kann.
Wieso auch? Kannst du das, bzw. stellst du dich vor den Aldi
wenn die mal wieder einen PC im Angebot haben und sagst den
Leuten, dass sie diesen nicht kaufen sollen?
Gruß,
Frank
Re: Warum man keine Microsoft Office-Software verwenden sollte
Huhu!
Frank Müller wrote:
>> Wohl kaum ... man kann ja dann auch gleich noch ein Zusatzverkauf an
>> Menschen wie Sie machen.
>
> Nö warum solltest du mir etwas zusätzlich verkaufen können,
> wenn ich Windows schon gekauft habe?
>
>> Pappnasen, zum selberbasteln.
>
> Bezeichnest du mich jetzt als Pappnase?
Kaufst du Windows Vista?
>>> Und nimm mal einfach die 90% der Kunden die einfach
>>> nur einen PC haben wollen. Die kaufen demnächst einen
>>> bei Aldi, da ist Vista drauf so wie jetzt halt XP. Die wollen
>>> einfach nur, dass der funktioniert, die haben überhaupt keine
>>> Ahnung was der Unterschied zwischen Windows / Linux Mac usw.
>>> ist, braucht die ja auch nicht zu interessieren.
>>
>> Ja genau ... und es funktioniert eben nicht!
>> und Sie sind dann auch der jenige, der wie ich schon sagte, bei dem es
>> funktionieren wird.
>
> Na was denn jetzt? Funktioniert es bei den Käufern oder bei mir oder bei
> wem nicht?
> Drück dich doch mal etwas verständlicher aus...
Windows funktioniert nicht "stable"
und es wird funktionieren, dass Sie später Vista benutzen.
>> Tja, ob Sie die Kaufentscheidung für andere treffen können mag ich zu
>> bezweifeln.
>
> Das brauchst du nicht zu bezweifeln, das kann ich dir definitiv
> bestätigen, dass ich keine Kaufentscheidungen für andere Leute treffen
> kann. Wieso auch? Kannst du das, bzw. stellst du dich vor den Aldi
> wenn die mal wieder einen PC im Angebot haben und sagst den
> Leuten, dass sie diesen nicht kaufen sollen?
Ein interessanter Aspekt.
Im Grunde steckt die Wahrheit doch wieder im Detail.
Es ist nicht die Frage der Kaufentscheidung, sondern die Frage ob:
EULA´s überhaupt rechtskräftig sein können, wenn man eh nichts anderes tun
kann, als sie zu bestätigen.
Bei Vorinstalliertem Windows kann ich mich ja für gar nichts anderes
Entscheiden.
MfG Francis